Mitgliedschaft

Information zur Mitgliedschaft beim MFC Brettheim

Aufnahme und Versicherungsschutz

Die Mitgliedschaft in den MFC kann schriftlich über unseren Aufnahmeantrag gestellt werden. Innerhalb einer Probezeit von 6 Monaten kann

die Mitgliedschaft von beiden Seiten beendet werden, anteilige Mitgliedsbeiträge und ggf. Aufnahmegebühren werden zurückerstattet. Die Höhe

der Mitglieds- und Versicherungsbeiträge sowie der Aufnahmegebühr entnehmen Sie bitte dem Antragsformular.

Eine ausreichende Halter-Haftpflichtversicherung ist gesetzliche Voraussetzungen für die Ausübung des Modellflugsports. Der MFC ist

Vereinsmitglied im Deutschen Modellflieger Verband , dieser bietet neben anderen Leistungen jedem Mitglied einen ausreichenden und

maßgeschneiderten Versicherungsschutz (Wichtige Infos zum Thema Haftpflichtversicherung" siehe unten).

Schauen Sie einfach mal am Flugplatz vorbei oder setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Wichtige Info zum Thema Haftpflichtversicherung

Durch Änderung des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) sind ab sofort sind alle Flugmodelle versicherungspflichtig. Die Ausnahme, dass

Flugmodelle ohne Verbrennerantrieb mit weniger als 5 Kilogramm Höchstgewicht von der Versicherungspflicht befreit sind, ist komplett entfallen.

Auch die in letzter Zeit bei Discountern vertriebenen Flugmodelle sind versicherungspflichtig und sollten nicht ohne gültige

Haftpflichtversicherung betrieben werden! Für Modellflieger ohne Verbandszugehörigkeit und ohne spezielle Luftfahrt-

Halterhaftpflichtversicherung besteht somit Handlungsbedarf. Privathaftpflichtpolicen helfen meist nicht weiter, weil sie häufig

versicherungspflichtige Modelle nicht einschließen und weil die in der Luftfahrt vorgeschriebene Mindestdeckungsumme pro Schaden in der

Regel nicht gegeben ist.

Der Deutsche Modellflieger Verband (DMFV) bietet allen Modellsport-Interessierten eine kostenlose dreimonatige Probemitgliedschaft an. Wer

sich für die Probemitgliedschaft entscheidet, hat über den DMFV und seinen Versicherungspartner automatisch einen Halterhaftpflicht-

Versicherungsschutz mit einerDeckungssumme von 1,5 Mio. Euro pauschal für Personen- und/oderSachschäden. Die Probemitgliedschaft gilt

seit Neuestem auch außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen, wenn das Modell nicht mehr als 1000 Gramm wiegt und birgt keinerlei

verpflichtendes Risiko, denn sie endet automatisch nach Ablauf der drei Monate.

Da der Halterhaftpflicht-Versicherungsschutz von Probemitgliedern jedoch nur auf Vereinsgeländen von Mitgliedsvereinen des DMFV besteht

(Modellgewicht > 1000 Gramm), wird empfohlen, dass sich Interessenten an einen Modellflugverein ihrer Region wenden, der Mitglied im

DMFV ist. Diese Vereine bieten neben Beratungen zum Modellflugsport ggf. auch für drei Monate kostenlos eine Probemitgliedschaft an. Die

Vereinsadressen der DMFV-Mitgliedsvereine findet man unter https://www.dmfv.aero/vor-ort/umkreissuche/ oder bekommt sie bei der

Geschäftsstelle des DMFV: Deutscher Modellflieger Verband e. V. Rochusstraße 104-106, 53123 Bonn.

Den Link zur Probemitgliedschaft im DMFV finden Sie hier , die DMFV-Jahrestarife für Mitglieder sind hier zu finden.

Sicher Modellfliegen – das muss man wissen Ab dem 31. Dezember 2020 gilt ein neues EU-Recht für den Betrieb aller UAS (Unmanned Aircraft System = unbemanntes Luftfahrzeugsystem). Dazu zählen neben Modellflugzeugen auch Multicopter, umgangssprachlich Drohnen genannt.Für Mitglieder von Modellflugvereinen, die einem Dachverband wie dem DMFV oder DAeC angehören, ändert sich zunächst bis maximal 31.12.2022 außer der Registrierungspflicht in der zentralen Datenbank des LBA zum 1. Januar 2021 nichts. Wird bei Einsatz von Flugmodellen und Multikoptern über 2 kg und höher als 100 Meter im Sport- und Freizeitbereich im Rahmen eines Modellflugverbandes außerhalb von genehmigten Modellflugplätzen ausgeübt, wird schon jetzt ein Kenntnisnachweis gem. § 21 e LuftVO des DMFV/DAeC benötigt, der bis Ende 2022 gültig ist. Spätestens ab dem 01.01.2023 wird Modellflug im Rahmen eines Verbandes – abweichend von den europaweiten Regularien der Offenen Kategorie – nach den Regeln einer Betriebserlaubnis der Verbände DMFV und DAeC betrieben. Wie genau diese Regeln aussehen werden, steht allerdings noch nicht fest. Wichtig für den Betrieb von Multikoptern außerhalb von Modellflugplätzen Betreiber von Modellflugzeugen und Drohnen ab 250 Gramm Startgewicht, die ihr Fluggerät nicht im Rahmen eines Verbandes fliegen, müssen außerhalb von Modellflugplätzen mit Aufstiegserlaubnis einen Kompetenznachweis der Offenen Kategorie für die Unterklassen A1/A3 absolvieren oder die EU-Fernpilotenlizenz für Unterklasse A2 beim LBA erwerben. Ob und welcher Kompetenznachweis benötigt wird, hängt vom Gewicht und Einsatzort ab, in dem das UAS betrieben wird. Das Onlinetraining für den Kompetenznachweis ist seit 31. 12. 2021 unter https://lba-openuav.de/ freigeschaltet. Dort findet man auch den Link zur Online- Betreiber-Registrierung. Offene Kategorie Die offene Kategorie ist jene Kategorie von UAS, die den „einfachsten“ Regelungen unterliegt. Der Betrieb von UAS in offenen Kategorie erfordert üblicherweise keine vorherige Erklärung (Deklaration) und auch keine vorherige Genehmigung oder Zertifizierung. Es gelten aber trotzdem Reglen: Gewicht des UAS unter 25 kg, Betrieb nicht über Menschenansammlungen, Flughöhe max. 120 m, darf nur in direkter Sichtverbindung betrieben werden, Mindestalter 16 Jahre, kein Transport von Gefahrgut.100 m Abstand zu Bundesfern- und Wasserstraßen, Bahn- und Industrieanlagen, Krankenhäuser, Naturschutzgebieten, Stromtrassen usw. Bei der Flugplanung und –vorbereitung hilft der Blick auf eine Drohnen-App. In Abhängigkeit von dem Bereich, über dem der Flug stattfinden soll, fällt der Betrieb zudem in eine der Unterkategorien A1, A2 oder A3. Außerdem werden UAS in Abhängigkeit von der maximalen Abflugmasse und der technischen Ausstattung in eine der folgenden „technischen Klassen“ eingeteilt, die auch jeweils einer Unterkategorie zugeordnet sind: C0, C1, C2, C3 oder C4. Die mit dem Betrieb eines unbemannten Luftfahrzeuges verbundenen Risiken hängen immer von mehreren Faktoren ab. Hauptfaktoren sind die Masse des UAS und das Einsatzgebiet, z.B. der Grad der Besiedelung. Ein kleines, leichtes UAS verursacht in der Regel nur wenig Schaden und kann deswegen in der Nähe von Menschen betrieben werden. Ein großes, schweres UAS könnte im Fall eines Absturzes sogar einen Menschen töten, weswegen ein Mindest-Sicherheitsabstand eingehalten^. Betriebsregeln Die Betriebsregeln hängen von der UAS-Klasse (C0 – C4) und dem Einsatzbereich (A1-A3) ab. Unterkategorien A1-A3 Die Unterkategorie A1 ist die am wenigsten restriktive Kategorie – sie erlaubt einen Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen sogar in dicht besiedelten Gebieten und über vereinzelten Menschen (nicht jedoch über Menschenansammlungen!). Im Gegenzug dürfen für einen solchen Betrieb nur sehr leichte UAS (< 250 g, bzw. < 900 g) verwendet werden, wodurch das Risiko eines Personenschadens minimiert wird. Für leichte UAS < 250 g ist keine Qualifikation erforderlich, für UAS zwischen 250 g und 900 g sind ein Online-Training und eine Online-Prüfung erforderlich. Die Unterkategorie A2 erlaubt einen Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen nur in einer sicheren Entfernung von Menschen, dafür aber mit schwereren, größeren UAS (bis zu 4 kg). Hierfür muss neben dem Online-Training und der Online-Prüfung eine praktische Selbstschulung sowie eine Theorieprüfung absolviert werden. In Österreich wird diese Theorieprüfung bei Austro Control abgenommen, in Deutschland bei entsprechend anerkannten Stellen. In der Unterkategorie A3 sind Flüge mit unbemannten Luftfahrzeugen erlaubt, die bis zu 25 kg wiegen. Als Sicherheitsvorkehrung ist bei solch großen UAS jedoch auch ein weiter Sicherheitsabstand zu allen Menschen, besiedelten Gebieten, Erholungsgebieten, Industrieanlagen, usw. einzuhalten. Als Qualifikation sind das Online-Training und eine Online-Prüfung erforderlich. Wichtiger Hinweis Derzeit kann man noch keine UAS mit eines Klassifizierung C0..C4 zu kaufen und eine nachträgliche Klassifizierung von Bestands- UAS ist nicht möglich. Für alle derzeit genutzten Bestands-UAS gilt eine Übergangsreglung bis zum 1.7.2023. Danach dürfen diese UAS ab 250 Gramm nur noch in A3 (weit weg von Menschen) betrieben werden! Spätestens nach dem 1.1.2023 auf den Markt gebrachte UAS müssen vom Hersteller für eine Drohnenklasse zertifiziert und auch gekennzeichnet sein, um legal betrieben werden zu können. Wer also die Anschaffung eines Multikopters mit einem Gewicht ab 250 gr plant und Flüge in der Kategorie A1 und A2 nach der Übergangsreglung ab Juli 2023 machen möchte, sollte vielleicht mit dem Erwerb warten, bis klassifizierte UAS zur Verfügung stehen. Kompetenznachweis und EU-Fernpiloten-Zeugnis EU-Kompetenznachweis A1/A3 UAS unter 250 Gramm dürfen ohne Kompetenznachweis in allen Unterkategorien (A1- A3) betrieben werden. Die Gebrauchsanweisung muss beachtet werden. UAS ab 250 Gramm aber noch unter 500 Gramm dürfen in der Kategorie OPEN in der Unterkategorie A1 nahe an Menschen betrieben werden. UAS mit einer Startmasse von 2KG bis unter 25Kg dürfen ab 1.1.2021 nur mehr nach den Regeln der Unterkategorie A3 betrieben werden. Das heißt, dass gegenüber Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten ein Sicherheitsabstand von 150 Meter eingehalten werden muss und keine unbeteiligten Personen gefährdet werden dürfen. EU-Fernpilotenzeugnis A2 UAS mit einer Startmasse von 500g bis unter 2Kg dürfen in der Zeit vom 31.12.2020 bis zum 1.1.2023 unter Einhaltung eines horizontalen Mindestabstands von 50 m zu Menschen betrieben werden. Diese grobe Übersicht haben wir aus Quellen des Luftfahrtbundesamtes (LBA), der Seite Drohnen.de und des DMFV ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengestellt! Informieren Sie sich bitte unbedingt auf den Seiten des Luftfahrtbundesamtes https://lba-openuav.de/
Nicht überall darf mit einem Multikopter gestartet, geflogen und fotografiert werden. Generell ist immer das Einverständnis des Grundstückseigentümers erforderlich Ab 250 gr braucht man ab 1. Januar 2021 mindsestens den EU-Kompetenznachweis A1/A3, um außerhalb von Modellflugplätzen ein Modell zu betreiben

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Information zur Mitgliedschaft beim MFC Brettheim

Aufnahme und Versicherungsschutz

Die Mitgliedschaft in den MFC kann schriftlich über unseren Aufnahmeantrag gestellt werden. Innerhalb einer

Probezeit von 6 Monaten kann die Mitgliedschaft von beiden Seiten beendet werden, anteilige Mitgliedsbeiträge

und ggf. Aufnahmegebühren werden zurückerstattet. Die Höhe der Mitglieds- und Versicherungsbeiträge sowie

der Aufnahmegebühr entnehmen Sie bitte dem Antragsformular.

Eine ausreichende Halter-Haftpflichtversicherung ist gesetzliche Voraussetzungen für die Ausübung des

Modellflugsports. Der MFC ist Vereinsmitglied im Deutschen Modellflieger Verband , dieser bietet neben anderen

Leistungen jedem Mitglied einen ausreichenden und maßgeschneiderten Versicherungsschutz (Wichtige Infos

zum Thema Haftpflichtversicherung" siehe unten).

Schauen Sie einfach mal am Flugplatz vorbei oder setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Wichtige Info zum Thema Haftpflichtversicherung

Durch Änderung des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) sind ab sofort sind alle Flugmodelle versicherungspflichtig.

Die Ausnahme, dass Flugmodelle ohne Verbrennerantrieb mit weniger als 5 Kilogramm Höchstgewicht von der

Versicherungspflicht befreit sind, ist komplett entfallen. Auch die in letzter Zeit bei Discountern vertriebenen

Flugmodelle sind versicherungspflichtig und sollten nicht ohne gültige Haftpflichtversicherung betrieben werden!

Für Modellflieger ohne Verbandszugehörigkeit und ohne spezielle Luftfahrt-Halterhaftpflichtversicherung besteht

somit Handlungsbedarf. Privathaftpflichtpolicen helfen meist nicht weiter, weil sie häufig versicherungspflichtige

Modelle nicht einschließen und weil die in der Luftfahrt vorgeschriebene Mindestdeckungsumme pro Schaden in

der Regel nicht gegeben ist.

Der Deutsche Modellflieger Verband (DMFV) bietet allen Modellsport-Interessierten eine kostenlose dreimonatige

Probemitgliedschaft an. Wer sich für die Probemitgliedschaft entscheidet, hat über den DMFV und seinen

Versicherungspartner automatisch einen Halterhaftpflicht-Versicherungsschutz mit einerDeckungssumme von 1,5

Mio. Euro pauschal für Personen- und/oderSachschäden. Die Probemitgliedschaft gilt seit Neuestem auch

außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen, wenn das Modell nicht mehr als 1000 Gramm wiegt und

birgt keinerlei verpflichtendes Risiko, denn sie endet automatisch nach Ablauf der drei Monate.

Da der Halterhaftpflicht-Versicherungsschutz von Probemitgliedern jedoch nur auf Vereinsgeländen von

Mitgliedsvereinen des DMFV besteht (Modellgewicht > 1000 Gramm), wird empfohlen, dass sich Interessenten

an einen Modellflugverein ihrer Region wenden, der Mitglied im DMFV ist. Diese Vereine bieten neben

Beratungen zum Modellflugsport ggf. auch für drei Monate kostenlos eine Probemitgliedschaft an. Die

Vereinsadressen der DMFV-Mitgliedsvereine findet man unter https://www.dmfv.aero/vor-ort/umkreissuche/ oder

bekommt sie bei der Geschäftsstelle des DMFV: Deutscher Modellflieger Verband e. V. Rochusstraße 104-106,

53123 Bonn.

Den Link zur Probemitgliedschaft im DMFV finden Sie hier , die DMFV-Jahrestarife für Mitglieder sind hier zu

finden.

Sicher Modellfliegen – das muss man wissen Ab dem 31. Dezember 2020 gilt ein neues EU-Recht für den Betrieb aller UAS (Unmanned Aircraft System = unbemanntes Luftfahrzeugsystem). Dazu zählen neben Modellflugzeugen auch Multicopter, umgangssprachlich Drohnen genannt.Für Mitglieder von Modellflugvereinen, die einem Dachverband wie dem DMFV oder DAeC angehören, ändert sich zunächst bis maximal 31.12.2022 außer der Registrierungspflicht in der zentralen Datenbank des LBA zum 1. Januar 2021 nichts. Wird bei Einsatz von Flugmodellen und Multikoptern über 2 kg und höher als 100 Meter im Sport- und Freizeitbereich im Rahmen eines Modellflugverbandes außerhalb von genehmigten Modellflugplätzen ausgeübt, wird schon jetzt ein Kenntnisnachweis gem. § 21 e LuftVO des DMFV/DAeC benötigt, der bis Ende 2022 gültig ist. Spätestens ab dem 01.01.2023 wird Modellflug im Rahmen eines Verbandes – abweichend von den europaweiten Regularien der Offenen Kategorie – nach den Regeln einer Betriebserlaubnis der Verbände DMFV und DAeC betrieben. Wie genau diese Regeln aussehen werden, steht allerdings noch nicht fest. Wichtig für den Betrieb von Multikoptern außerhalb von Modellflugplätzen Betreiber von Modellflugzeugen und Drohnen ab 250 Gramm Startgewicht, die ihr Fluggerät nicht im Rahmen eines Verbandes fliegen, müssen außerhalb von Modellflugplätzen mit Aufstiegserlaubnis einen Kompetenznachweis der Offenen Kategorie für die Unterklassen A1/A3 absolvieren oder die EU-Fernpilotenlizenz für Unterklasse A2 beim LBA erwerben. Ob und welcher Kompetenznachweis benötigt wird, hängt vom Gewicht und Einsatzort ab, in dem das UAS betrieben wird. Das Onlinetraining für den Kompetenznachweis ist seit 31. 12. 2021 unter https://lba-openuav.de/ freigeschaltet. Dort findet man auch den Link zur Online-Betreiber-Registrierung. Offene Kategorie Die offene Kategorie ist jene Kategorie von UAS, die den „einfachsten“ Regelungen unterliegt. Der Betrieb von UAS in offenen Kategorie erfordert üblicherweise keine vorherige Erklärung (Deklaration) und auch keine vorherige Genehmigung oder Zertifizierung. Es gelten aber trotzdem Reglen: Gewicht des UAS unter 25 kg, Betrieb nicht über Menschenansammlungen, Flughöhe max. 120 m, darf nur in direkter Sichtverbindung betrieben werden, Mindestalter 16 Jahre, kein Transport von Gefahrgut.100 m Abstand zu Bundesfern- und Wasserstraßen, Bahn- und Industrieanlagen, Krankenhäuser, Naturschutzgebieten, Stromtrassen usw. Bei der Flugplanung und –vorbereitung hilft der Blick auf eine Drohnen-App. In Abhängigkeit von dem Bereich, über dem der Flug stattfinden soll, fällt der Betrieb zudem in eine der Unterkategorien A1, A2 oder A3. Außerdem werden UAS in Abhängigkeit von der maximalen Abflugmasse und der technischen Ausstattung in eine der folgenden „technischen Klassen“ eingeteilt, die auch jeweils einer Unterkategorie zugeordnet sind: C0, C1, C2, C3 oder C4. Die mit dem Betrieb eines unbemannten Luftfahrzeuges verbundenen Risiken hängen immer von mehreren Faktoren ab. Hauptfaktoren sind die Masse des UAS und das Einsatzgebiet, z.B. der Grad der Besiedelung. Ein kleines, leichtes UAS verursacht in der Regel nur wenig Schaden und kann deswegen in der Nähe von Menschen betrieben werden. Ein großes, schweres UAS könnte im Fall eines Absturzes sogar einen Menschen töten, weswegen ein Mindest- Sicherheitsabstand eingehalten. Betriebsregeln Die Betriebsregeln hängen von der UAS-Klasse (C0 – C4) und dem Einsatzbereich (A1-A3) ab. Unterkategorien A1-A3 Die Unterkategorie A1 ist die am wenigsten restriktive Kategorie – sie erlaubt einen Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen sogar in dicht besiedelten Gebieten und über vereinzelten Menschen (nicht jedoch über Menschenansammlungen!). Im Gegenzug dürfen für einen solchen Betrieb nur sehr leichte UAS (< 250 g, bzw. < 900 g) verwendet werden, wodurch das Risiko eines Personenschadens minimiert wird. Für leichte UAS < 250 g ist keine Qualifikation erforderlich, für UAS zwischen 250 g und 900 g sind ein Online- Training und eine Online-Prüfung erforderlich. Die Unterkategorie A2 erlaubt einen Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen nur in einer sicheren Entfernung von Menschen, dafür aber mit schwereren, größeren UAS (bis zu 4 kg). Hierfür muss neben dem Online-Training und der Online-Prüfung eine praktische Selbstschulung sowie eine Theorieprüfung absolviert werden. In Österreich wird diese Theorieprüfung bei Austro Control abgenommen, in Deutschland bei entsprechend anerkannten Stellen. In der Unterkategorie A3 sind Flüge mit unbemannten Luftfahrzeugen erlaubt, die bis zu 25 kg wiegen. Als Sicherheitsvorkehrung ist bei solch großen UAS jedoch auch ein weiter Sicherheitsabstand zu allen Menschen, besiedelten Gebieten, Erholungsgebieten, Industrieanlagen, usw. einzuhalten. Als Qualifikation sind das Online-Training und eine Online-Prüfung erforderlich. Wichtiger Hinweis Derzeit kann man noch keine UAS mit eines Klassifizierung zu kaufen und eine nachträgliche Klassifizierung von Bestands-UAS ist nicht möglich. Für alle derzeit genutzten Bestands-UAS gilt eine Übergangsreglung bis zum 1.7.2023. Danach dürfen diese UAS ab 250 Gramm nur noch in A3 (weit weg von Menschen) betrieben werden! Spätestens nach dem 1.1.2023 auf den Markt gebrachte UAS müssen vom Hersteller für eine Drohnenklasse zertifiziert und auch gekennzeichnet sein, um legal betrieben werden zu können. Wer also die Anschaffung eines Multikopters mit einem Gewicht ab 250 gr plant und Flüge in der Kategorie A1 und A2 nach der Übergangsreglung ab Juli 2023 machen möchte, sollte vielleicht mit dem Erwerb warten, bis klassifizierte UAS zur Verfügung stehen. Kompetenznachweis und EU-Fernpiloten-Zeugnis EU-Kompetenznachweis A1/A3 UAS unter 250 Gramm dürfen ohne Kompetenznachweis in allen Unterkategorien (A1- A3) betrieben werden. Die Gebrauchsanweisung muss beachtet werden. UAS ab 250 Gramm aber noch unter 500 Gramm dürfen in der Kategorie OPEN in der Unterkategorie A1 nahe an Menschen betrieben werden. UAS mit einer Startmasse von 2KG bis unter 25Kg dürfen ab 1.1.2021 nur mehr nach den Regeln der Unterkategorie A3 betrieben werden. Das heißt, dass gegenüber Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten ein Sicherheitsabstand von 150 Meter eingehalten werden muss und keine unbeteiligten Personen gefährdet werden dürfen. EU-Fernpilotenzeugnis A2 UAS mit einer Startmasse von 500g bis unter 2Kg dürfen in der Zeit vom 31.12.2020 bis zum 1.1.2023 unter Einhaltung eines horizontalen Mindestabstands von 50 m zu Menschen betrieben werden. Diese grobe Übersicht haben wir aus Quellen des Luftfahrtbundesamtes (LBA), der Seite Drohnen.de und des DMFV ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengestellt! Informieren Sie sich bitte unbedingt auf den Seiten des Luftfahrtbundesamtes https://lba-openuav.de/
Ab 250 gr braucht man ab 1. Januar 2021 mindsestens den EU-Kompetenznachweis A1/A3, um außerhalb von Modellflugplätzen ein Modell zu betreiben Nicht überall darf mit einem Multikopter gestartet, geflogen und fotografiert werden. Generell ist immer das Einverständnis des Grundstückseigentümers erforderlich